Nachhaltiges Bauen

 

Die Sanierung

Energieverluste

Energieverluste

Schwachpunkt Pfette

Dachstuhlschnitt 1Die Pfette soll vollständig überdämmt werden und die Randbereiche sind mit weichem Dämmstoff auszustopfen. Bei sehr geringen Raumhöhen und unzugänglichen Stellen wird der Bereich mit Dämmstoff ausgeblasen (Abdeckbrett montieren).

Wenn ein späterer Dachausbau geplant ist (ansonsten nicht notwendig): Abdichtung (Winddichtung) von außen, dazu einen Streifen Dampfsperre satt mit Kleber (mit Zahnspachtel auftragen) auf Schalung und Mauerwerk kleben. Den Vollwärmeschutz exakt an die Schalung anschließen!

Dachstuhlschnitt 2

Abdichtungen:
Durchführungen vor dem Aufbringen der Dämmung abdichten. So wird verhindert, dass sich im Dämmstoff Kondensat bilden kann. Kalte Leitungen mit feuchtebeständigem Dämmstoff ummanteln.

Durchführung von Holzbauteilen:
Bei Durchführungen von Holzbauteilen (mit Rissen) empfiehlt es sich, den Bereich um den Holzsteher mit Gips auszugießen. Gips dehnt sich aus und füllt die Risse im Holz aus.Empfehlung: Zusätzlich flexible Klebebänder aufbringen.

 


GiebelGiebelwand
Bei Gesamt-Dämmstärken unter 40 cm soll im Bereich der Giebelwand eine Dämmplatte hochkant (50 cm) eingelegt werden (Stärke mind. 5 cm).Dadurch wird die Wärme-brückenwirkung der Gibelwand und die Gefahr von Schimmelbildung im Eckbereich vermindert. Besonders wichtig bei Wandbaustoffen mit guter Wärmeleitfähigkeit (Beton, Betonziegel, Vollziegel etc.).

 

 

Dachbodentreppe

Dachbodentreppe

Es sollen Produkte mit umlaufenden Dichtungen und Dämmstoffeinlage im Deckel verwendet werden. Zusätzlich sollen lose Dämmstoffplatten in derselben Stärke wie der übrige Aufbau über den Treppenbereich gezogen werden.

 

 

 

 


Fenster

Fenstereinbau 1Einbausituation
Der Einbau des Fensterstocks in der Dämmebene ist die energietechnisch beste Lösung: die Wärmebrückenbildung des Anschlusses wird minimiert!
Äußerst wichtig ist das raumseitige luft- und winddichte Abkleben der Fenster (rundum, auch unten). Das Abkleben mit speziellen Klebebändern schützt vor unerwünschten Zugerscheinungen, ist wichtig für einen guten Schallschutz und verhindert die Bildung von Kondensat in der Anschlussfuge.

Fenstereinbau 2

Einbausituation
Der neue Fensterstock wird an den Mauerrand gesetzt. Die gesamte Dämmstoffdicke mind. 3 cm über den Stock ziehen. Den Dämmstoff außen mit Anschlußprofil oder dauerelastischer Fuge anbinden.

 

 

Fenstereinbau 3

Einbausituation
Beim Fenstertausch soll diese Variante nur ausgeführt werden, wenn der Innenbereich unverändert bleiben muss (Fenster werden nach außen ausgebrochen).

Die Laibung mit mind. 3 cm Dämmstoff überdämmen. Dämmstoff in der Laibung dübeln, kleben allein reicht nicht. Dämmstoff außen mit Anschlußprofil oder dauerelastischer Fuge anbinden.

 


Fenstereinbau mit Rollläden 1Fensterbrett

Empfehlung:
Die Verwendung extra gedämmter Fensterstöcke.

Alternativ:
Der Fensterstock soll mit mind. 2 cm Dämmstoff druckfest (Lambda max. 0,08 W/mK) überdämmt werden. Die Überdeckung des Dämmstoffs kann mit Standart-komponenten (Metallschienen) hergestellt werden. Der Bereich unter dem Fensterblech soll mit Dämmung ausgestopft werden.

Fenstereinbau mit Rollläden 2Fenstereinbau mit Rollläden
Die Führungsschiene der Rollläden wird üblicherweise auf den Fensterstock montiert. Dadurch kann der Stock nicht überdämmt werden.

Empfehlung:
Die Verwendung speziell gedämmter Fensterstöcke bildet einen guten Untergrund für die Montage der Rollläden.

Alternative:
Der Fensterstock soll mit mind. 2 cm druckfestem Dämmstoff (Lambda max. 0,08 W/mK) überdämmt werden.
 

 

 

Mögliche Dämmstoffe sind:
PUR-Pressplatten oder Kunststoffe (z.B. Forex). Achtung: Es ist auf die Wasserdampf-durchlässigkeit bei der Kombination mit Holzfenstern zu achten bzw. muss der Dämmstoff auch stirnseitig UV- und feuchtebeständig sein.


Kalter Keller

Kalter Keller 1

Kalter Keller
Innenwände zum kalten Keller (tragend und
nichttragend) bilden Wärmebrücken; mit Dämmstreifen (mind. 5 cm stark, 50 cm lang) auf beiden Seiten dämmen.

Neubau
Bei der Errichtung innenliegender Kellerwände
können diese mit einer Lage Porenbetonstein oben und unten thermisch entkoppelt werden

 

 

 

 

Kalter Keller 2

Kalter Keller
Empfehlung: Außendämmung bis auf Fundament.

Wenn keine Außendämmung möglich ist
(z.B. bei Grundwasser):
Innendämmung (mind. 5 cm stark) bis auf den Kellerboden ziehen. Achtung: Innendämmungen sind grundsätzlich bauphysikalisch problematischer als Außendämmungen!

Dampfdiffusionsberechnung empfohlen!

 

 

 


 

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